15. Mai 2017 in Veranstaltungen

Vortrag und Lesung: „Erinnerung ist ein anderes Wort für Hoffnung“. Zu Leben und Werk von Elie Wiesel

Prof. Dr. Reinhold Boschki
Prof. Dr. Reinhold Boschki
Art: Vortrag und Lesung
Datum: Dienstag, 16. Mai 2017
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Museum Jüdischer Betsaal Horb

Elie Wiesel hat als Jugendlicher die Todeslager der Nazis überlebt. Sein Leben widmete er der Erinnerung sowie dem Kampf für Menschenwürde und Verständigung.

Sein Werk kreist um die Erfahrung der „Nacht“, die Todeslager der Nazis. Die Erinnerung an die Schrecken ist für ihn der Ausgangspunkt, um immer wieder Quellen der Hoffnung zu suchen. Er findet diese Quellen in der jüdischen Tradition und in einer humanen Ethik, die für alle Menschen gilt.

Prof. Dr. Reinhold Boschki lehrt an der Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Tübingen Religionspädagogik. Seit 30 Jahren beschäftigt er sich persönlich und wissenschaftlich mit dem Werk von Elie Wiesel. Er hat bei ihm an der Boston University studiert, wurde sein Schüler und pflegte bis zu dessen Tod im Juli 2016 enge Kontakte mit ihm. Im Jahr 2013 gründete Boschki zusammen mit einem jüdischen Kollegen die „Forschungsstelle Elie Wiesel“.

Eintritt: 5,– Euro

Eintritt: 5,– Euro
Adresse: Fürstabt-Gerbert-Str. 2, 72160 Horb (beim Ihlinger Tor)