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Joachim Schloer, Kulturwissenschaftler, Exil- und Migrationsforscher, sagt über die Ausstellung:
„Viele Fragen werden angeschnitten, auch Fragen schmerzhafter Art, die in der Realität nie gestellt und nie beantwortet worden sind. Weder in Shavei Zion: Wie habt ihr gelebt, damals in Deutschland, wie war es für euch, von dort fliehen zu müssen, wie war es in den Anfangszeiten von Shavei Zion, wie war euer Leben? Noch in Rexingen: Warum mussten die Juden weggehen? Waren sie nicht ein fester Bestandteil der Identität dieses Ortes? Wer war verantwortlich dafür? Wer hat davon profitiert? Die Ausstellung ist ein wundervolles Beispiel dafür, wie Erinnerungsarbeit geleistet werden kann. Wenn ich verstehen will, was in und mit Deutschland geschehen ist in diesem 20. Jahrhundert, muss ich die Geschichte von Rexingen und Shavei Zion ebenso studieren wie die von Berlin und Tel Aviv.“