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Warum nannte man Rexingen früher Siggesmauchem?
Was hat es mit dem „schiefen Haussegen“ auf sich?
Wie unterschied sich der Lehrplan für die jüdischen Kinder von dem für die katholischen Kinder im gemeinsamen Schulhaus? 
Was hat das Dorf Shavei Zion im Norden von Israel mit Rexingen zu tun?
Wann war die letzte Beerdigung auf dem jüdischen Friedhof?
Was geschah mit den Häusern und dem persönlichen Eigentum der Deportierten?
Diese und viele andere Fragen werden bei der Führung auf dem jüdischen Themenweg erörtert.

Rexingen, heute ein Teilort von Horb am Neckar, hat neben den Kulturdenkmälern Ehemalige Synagoge und Jüdischer Friedhof seinen Besuchern noch andere geschichtsträchtige Häuser bzw. Plätze zu bieten. Die meisten jüdischen Familien lebten im so genannten „Unterdorf“ in der Freudenstädter Straße, der Bergstraße, der Lichtenbergstraße und in der Kirchstraße. Also in der Nähe der Synagoge, der katholischen Kirche und der Volksschule. Dort waren auch die Geschäfte: Kolonialwarenhandlungen, koschere Metzgereien und Gasthäuser. Ein Gang durchs Dorf, ausgehend von der Ehemaligen Synagoge. vorbei an verschiedenen ausgewählten Stationen und anschließend hinauf in den Laubwald zum jüdischen Friedhof vermittelt einen lebendigen Eindruck vom früheren Dorfleben mit seiner katholisch-jüdischen Nachbarschaft. Etliche Stolpersteine entlang des Weges erinnern an die Zeit der Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Gemeinde.  

Termin:
Sonntag, 26. Juli, 14.00 Uhr
Treffpunkt: Ehemalige Synagoge, Freudenstädter Straße 14, Horb-Rexingen
Dauer: ca. 2-3 Stunden Guide: Barbara Staudacher
Die Führung ist kostenlos. 

Bitte beachten Sie die beschränkte TeilnehmerInnenzahl von 15 Personen.
Anmeldung erforderlich unter 07451/620689. Weitere Informationen unter rexinger-themenwege im Internet.