Veranstaltungen - Ehemalige Synagoge Rexingen

Art: Fotoausstellung
Datum: 30. Mai bis 29. August 2021
Zeit: samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr
Ort: Museum Jüdischer Betsaal Horb

Die Nachbarschaften der Lager Auschwitz I–III Fotoausstellung der Stuttgarter Fotografen Kai Loges + Andreas Langen

Art: Dauerausstellung
Datum: wieder geöffnet ab 30. Mai 2021
Zeit: sonntags von 14 bis 17 Uhr
Ort: Ehemalige Synagoge Rexingen

Ab Sonntag, 30. Mai 2021, ist die Dauerausstellung „Ort der Zuflucht und Verheißung – Shavei Zion“ in der Ehemalige Synagoge in Rexingen wieder geöffnet. Öffnungszeiten: sonntags von 14 bis 17 Uhr. Eintritt frei.

Bitte beachten Sie: Zurzeit darf die Ausstellung nur von Personen besucht werden, die einen vollen Corona-Impfschutz haben, von einer Corona-Infektion genesen sind oder einen aktuellen negativen Corona-Test nachweisen können. Beim Besuch der Ausstellung muss eine Atemschutzmaske getragen werden.

Zu den internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März 2021 entwarf das Team des Museums Jüdischer Betsaal Horb 15 Schriftplakate.
Die Plakate hingen in doppelter Auflage großformatig in den Schaufenstern der Horber Geschäfte und fanden großes Interesse bei den Bürgerinnen und Bürgern.
Wir hoffen, dass sie weiter zum Nachdenken anregen.

Plakat gegen Rassismus - 01

Plakat gegen Rassismus - 02

Plakat gegen Rassismus - 03

Plakat gegen Rassismus - 04

Plakat gegen Rassismus - 05

Plakat gegen Rassismus - 06

Plakat gegen Rassismus - 07

Plakat gegen Rassismus - 08

Plakat gegen Rassismus - 09

Plakat gegen Rassismus - 10

Plakat gegen Rassismus - 11

Plakat gegen Rassismus - 12

Plakat gegen Rassismus - 13

Plakat gegen Rassismus - 14

Plakat gegen Rassismus - 15

Art: Ausstellung
Datum: Zurzeit wegen Corona geschlossen
Zeit: Zurzeit wegen Corona geschlossen
Ort: Museum Jüdischer Betsaal Horb

In einem jahrelangen Prozess hat der Sindelfinger Künstler Klaus Olbert ein Buch des jüdischen Historikers Shaul Esh übermalt. Große Teile des Buches beschäftigen sich mit der Shoa, mit dem Denken, Reden und Handeln der Nazis.

Mit seinen Übermalungen versucht Klaus Olbert, sich der Shoa künstlerisch anzunähern. Seine Übermalungen fordern dazu heraus, sich mit der Shoa zu beschäftigen. In der Ausstellung ist das übermalte Buch im Original zu sehen. Die übermalten Doppelseiten werden mit fünf Beamern an die Wände des Jüdischen Betsaals projiziert.

In einem Filmgespräch mit Dr. Sascha Falk, Barbara Staudacher und Heinz Högerle werden Aspekte des Kunstprojekts mit Klaus Olbert erörtert. In einem weiteren Film beschreibt der Künstler den Entstehungsprozess des Kunstwerkes, der noch weitergeführt wird.

Beide Filme sind im Internet bei youtube.com unter dem filename: im dunklen grund zu finden.

Zu Shaul Esh
Er wurde 1921 in einer streng religiösen Familie in Hamborn am Rhein geboren. Viele seiner männlichen Vorfahren waren Rabbiner, darunter der berühmt Isaac Dov Bamberger, der im 19 Jahrhundert 38 Jahre in Würzburg als Rabbiner wirkte. Shaul Esh floh 1939 als 18jähriger ins Britische Mandatsgebiet Palästina. Nach einer pädagogischen Ausbildung leitete er ein religiöses Dorf für eingewanderte Jugendliche. 1944 begann er ein Geschichtsstudium in Jerusalem, promovierte 1955 und wurde schließlich 1959 Leiter des neu gegründeten Instituts für Zeitgenössisches Judentum an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Sein Hauptforschungsgebiet war das europäische Judentum unter der Herrschaft des Nationalsozialismus. 1968 kam er, erst 47 Jahre alt, bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Art: Ausstellung
Datum: noch bis 7. Juni 2020
Zeit: Sa. und So. von 14 bis 17 Uhr
Ort: Museum Jüdischer Betsaal Horb

Am 8. November 1939 verübte der Schreiner Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller ein Attentat auf Adolf Hitler.
Er wusste, dass Hitler an diesem Tag, dem Jahrestag des Hitlerputsches von 1923, dort sprechen würde. Er verschaffte sich Zugang zum Veranstaltungsraum und installierte dort in nächtelanger Arbeit einen Sprengkörper mit Zeitzünder. Da Hitler kurze Zeit vor der Explosion unerwarteterweise den Saal verließ, entging er dem Anschlag.
Georg Elser wurde noch am selben Abend in Konstanz festgenommen. Nach langen Verhören gestand er das Attentat. Er wurde fünf Jahre in völliger Isolation im KZ Sachsenhausen festgehalten und am 9. April 1945, wenige Wochen vor Kriegsende, im KZ Dachau erschossen. Nach 1945 verstellten Legenden und Lügen den Blick auf Georg Elser. Erst mit der Veröffentlichung der Gestapo-Verhörprotokolle 1970 begann sich sein Bild zu wandeln.

Die Ausstellung "Ich habe den Krieg verhindern wollen – Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939" wurde von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin und der Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg erstellt und wandert seit einigen Jahren durch ganz Deutschland.

Eröffnung
Sonntag, 26. Januar, 16.00 Uhr,

anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages.
Josef Seibold von der Georg-Elser-Gedenkstätte in Königsbronn führt in die Ausstellung ein.

Veranstalter
Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen
Kreisvolkshochschule Freudenstadt